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Sonderbulletin #15 01.07.2010 |
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+++ last minute +++
#15 / 01 Juli 2010
Betriebszentrale Zürich: Verhandlungen abgebrochen
Donnerstag, 1.7.2010 @ 13:00, Info Subito
Die SBB zeigt sich nicht bereit, über die beiden wesentlichen Forderungen der Personalverbände bei der Migration in die Betriebszentrale Zürich Flughafen zu verhandeln. Konsequenterweise mussten SEV, Transfair und KVöV daraufhin die Verhandlungen abbrechen.
Bereits im November 2010 sollen die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Arbeit in der Betriebszentrale am Flughafen Zürich aufnehmen. Doch noch sind wesentliche Fragen ungeklärt. Es ergeben sich zwei unterschiedliche Problemfelder; eines für die Betroffenen aus Zürich, eines für die Betroffenen aus der Ostschweiz.
Zürich: Bei negativem Verhandlungsergebnis GAV-TOCO minus 1800 Franken?
Der innerzürcherische Umzug an den Flughafen Zürich würde für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Verlust der Regionalzulage 2 bedeuten, da der Flughafen Zürich in der Zone 1 liegt – obwohl die alltäglichen Kosten dort zweifellos mit dem Stadtzentrum identisch sind. Die Verbände und Gewerkschaften fordern deshalb weiterhin die Regionalzulage 2. Diese Forderung ist Verhandlungsgegenstand GAV3-Weiterentwicklung.
Ostschweiz: Mehr begrenzte Zeit für die Umstellung
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz aus der Ostschweiz an den Flughafen verlegen müssen, verlangen die Verbände und Gewerkschaften ein grosszügiges Entgegenkommen bei den Übergangsregelungen bezüglich Anrechnung des Arbeitswegs beziehungsweise der Doppelmiete. Das Entgegenkommen bezieht sich über das im GAV abgemachte Mass.
SBB nicht verhandlungsbereit
Beide Forderungen sind gerechtfertigt, liegt es doch eindeutig im Interesse des Unternehmens, dass die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Umzug an den Flughafen mitmachen.
Wie reagiert die SBB auf die Forderungen? Sie sagt kurz und bündig: «No go!», mit andern Worten: Darüber lässt sie nicht mit sich reden. Wenn die SBB zwar zu einer «Verhandlung» einlädt, dann aber gar nicht diskutieren will, gibt es nur eine Haltung: Abbruch!
Die Verweigerung findet auf Seiten der SBB statt! SEV, Transfair und KVöV haben der SBB mitgeteilt, dass sie in dieser Frage gesprächsbereit sind und bleiben; wir erwarten aber, dass die SBB zu Verhandlungen bereit ist, die diesen Namen verdienen. >> weiter lesen
Sonderbulletin #15 01.07.2010 35.26 Kb
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